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Nachrichten von 17.04.2005, 14:14:51
Betreff: Drahtlose Datenuebermittlungstechnik (W-Lan)

„…. meine Frau möchte sich einen Laptop kaufen, weil sie demnächst in … Sozialpädagogik studiert und es diesbezüglich Sinn macht, einen mobilen PC zu haben. Bei der Orientierung, was sie für einen Laptop für ihre Zwecke benötigt, stießen wir auf die Information, dass es Laptops mit Wireless-LAN-Anschlüssen gibt. Können Sie etwas zu der elektromagnetischen Spannung bei dem Gebrauch mit einem Wireless-LAN-Laptop sagen? Einige Uni`s sollen einen solchen Anschluss besitzen, andere nicht, und es ist halt die Überlegung, ob man es braucht oder nicht, und wie die gesundheitliche Belastung damit ist.“

Meine Antwort lautet:

Nein, Ihre Frau soll bitte keinen Laptop mit Wirelessanschluß kaufen. Es handelt sich bei dieser auch als „Bluetooth-Technik“ bezeichneten Option für die drahtlose Übermittlung von Daten um die gleiche niederfrequent gepulste Hochfrequenztechnik, wie sie auch der DECT Schnurlostelefonie und der Mobilfunktelefonie nach D-oder E-Netz-Standard zugrundeliegt.

Zu diesem Thema habe ich in meinen Publikationen umfangreich Stellung genommen. Details sind einfach abzurufen: in die Website-eigene Suchmaschine von www.gladiss.de „puls“oder „schnurlos“ eingeben, dann sind alle diesbezüglichen Links verfügbar.

Zwar ist man inzwischen dieser Technik in sehr vielen öffentlichen Gebäuden ausgesetzt (die Mobilfunkverseuchung greift eben unablässig mehr und mehr um sich, ihre Ausdehnung steht im umgekehrt reziproken Verhältnis zum diesbezüglichen Wissensstand und Bewußtsein der Benutzer / der Bevölkerung), doch geht es hier um die gleiche Thematik wie bei der Schnurlostelefonie: die Tatsache, daß sich in einem Mehrfamilienhaus mehrere solche Geräte befinden, kann und darf nicht dazu veranlassen, die eigenen Bedenken gegen die Nutzung dieser Technik wegzuschieben und sich als Verbraucher an dem System zu beteiligen. Und es ist darüberhinaus ein Unterschied, ob man in dieser Welt lebend und sich damit auch in öffentlichen Räumen und Gebäuden bewegend sich „nur“ dem dort herrschenden Grundpegel an niederfrequent gepulsten Hochfrequenzbelastungen aussetzt, oder ob man sich ein solches Empfangs – und Sende – Gerät an den eigenen Kopf hält (wie im Falle der DECT – Schnurlostelefonie) oder es sich an den eigenen Bauch/Brustkorb plaziert (wie bei der Benutzung eines mit Wireless-Technik versehenen Laptops).

Laufend kommen neue Techniken auf den Markt, die das Strahlungskonto erhöhen und allesamt digitale niederfrequent gepulste Hochfrequenzanwendung darstellen.

Drei Beispiele:

Mit der „Bluetooth-Technik“ ist u.a. eine drahtlose Datenübertragung zwischen portablen Computer- und Kommunikationskomponenten möglich. So lassen sich beispielsweise Daten zwischen Bürocomputer und portablen Geräten (Laptop, Handy, Digitalcamera, Diktaphon, u.a.) automatisch abgleichen. Bluetooth wird über kurze Strecken (mögliche Distanz bis etwa 10 Meter) im weltweit genehmigungsfreien 2,4 Gigahertz-ISM-Band betrieben.

Unter Powerline Communication versteht man den Transport von Daten über Stromleitungen, also einen Internet- oder Telefonanschluss direkt über die häusliche Steckdose. Stromleitungen sind jedoch nicht abgeschirmt wie Antennenkabel. Sie werden durch PLC selbst zu Antennen, die Störfelder aussenden, deren Stärke beachtlich sein kann.

Wireless Local Loops als Direktanbindung der Telefonkunden über Funk oder Wireless-LAN-Computernetzwerke, die an stark frequentierten Standorten wie Universitäten oder Flughäfen Laptop-Nutzern den drahtlosen Zugang zum Internet ermöglichen.

Das Wireless-Lan und die Bluetooth-Technik benutzt 2,4 GHz. Das ist insofern bedenklich, da Wassermoleküle besonders 2,4 GHz absorbieren (und der Körper ist ein wässriges Medium). Sowjetische Forschungen über die biologischen Wirkungen von Hochfrequenzen zeigten, daß jeder Mensch eine spezifische seine Individualität prägende Frequenzbande zwischen 1,2 und drei Gigahertz hat.

Vor drei Jahren hatte ich einen Patienten mit gravierenden allgemeinen gesundheitlichen Beschwerden, nervösen Störungen, Schwächezuständen, Infektanfälligkeit und dergleichen.

Diese Beschwerden bestanden seit der Zeit, als er sich seine eigenen Betrieb (er ist Inhaber und Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens in Süddeutschland mit 150 Angestellten) mit Bluetooth-Technik hatte ausstatten lassen.

Alle Untersuchungen auf der körperlichen Ebene erbrachten keine pathologischen Befunde. Der anamnestische Zusammenhang zu diesem auslösenden Ereignis (Installation der Bluetooth-Technik) war augenscheinlich, und als er dies begriff, berichtete er bestürzt, daß genau seit diesem Zeitpunkt der Krankenstand in seinem Betrieb beunruhigend in die Höhe geschnellt war.

So entschloß sich dieser Mann, noch einmal Geld in seinen Betrieb zu investieren und diese idiotische Technik wieder entfernen zu lassen.

Später berichtete er mir, daß er nicht nur wieder gesund geworden sei, sondern daß sich auch der Krankenstand in seiner Firma wieder auf den alten Stand einreguliert hat.

Dieser Fall spricht für sich und ist ein erschreckendes Beispiel dafür, wie gravierend sich eine solche Technik auswirken kann und gleichzeitig dafür, wie blind die meisten Menschen den Zusammenhängen demgegenüber sind.

Institut für ganzheitliche Medizin
und Gesundheitsförderung
Dr. med. Karl Braun-von Gladiß




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